Juhu, das positivste und akustischste Duo der Punkgeschichte schaut wieder vorbei: Ghost Mice kennt und liebt man für wilde akustische Lagerfeuer-Gitarren und eine dezente Geige (angenehm unnervig) und coole persönliche euphorisch-hymnische Vocals, gerne mal im Chor oder mit Zusatzinstrumenten. Hannah und Chris waren/sind sonst bei This Bike is a Pipe Bomb, XBXRX und The Devl is is Electric aktiv, covern gerne mal Smiths oder Woodie Guthrie. Chris betreibt auch das allseits beliebte Plattenlabel Plan-It-X. Folk Punk to the Folks!
Dass Nerds mit Lakritzbrillengestellen nicht nur öden Indiepop mit Texten über eigene Befindlichkeiten produzieren, kommt selten vor. Noch seltener kommt es vor, dass dabei schrammlig-poppiger Punkrock der ganz besonderen Art herauskommt. Verzerrte Gitarre, wo sie verzerrt gehört, verquere Texte, unbezwingbare Melodien, unvergessliches Liedgut aus dem Neuen Fränkischen Seenland, wo sich noch Katze und Hund gute Nacht sagen. Pop in großen Buchstaben, zwischen charmant und eher nicht so charmant, zwischen albern und eher nicht so albern. Sehr vielschichtig und punky. “Nerdpunk from hell” steht hinten auf der Platte drauf. Genau das ist es.
DOPEBODY (Drag City), das ist wilder und doch auf den Punkt gespielter Sludge-Punk aus der Gosse mit dem Charme eines Schlangenbeschwörers. Heavy geschrubbte und atonale Riffs, vorantreibend und wuchtig wie in den 90ern bei Helmet, Unsane oder Jesus Lizard, dann aber auch wieder Momente, in denen neben Dreck, Wut und Chaos auch noch Raum für verschmitzt lächelnden funky Rock’n‘Roll ist, mit kleinen melodischen, fast fröhlichen Sonnenschein-Gitarrenlicks à la Fugazi, die kunstvoll unter abgehackten Schreiattacken, dröhnendem Overdrive und schmetternden Drums begraben werden.
Mit einer schlurfigen Hemdsärmeligkeit spielen sich DOPEBODY durch vor Dreck strotzende und mal strahlend glitzernde Songs, deren dynamischer Umfang immer noch etwas mehr in petto hat als man erwarten würde. Ebenso durchgeknallt wie faszinierend.
Dicke Empfehlung für Fans von: Jesus Lizard, Double Dagger, Metz, Unsane, Fugazi, Pissed Jeans, etc.
ATATAKAKATTA ist ein experimentelles Postpunk- und Noise-Musikprojekt. Mitglieder der Band sind Daniel Grünwald (Fuck Jazz/ New-York), Veronica Burnuthian (Unicorn in a Trash, Tasty Tea/ Brüssel), Stefan Dorner (Gott & Die Welt/ München). Wer ATATAKAKATTA mag, magt auch Aids Wolf, Arab on Radar, Half Japanese, Zyph, Times New Viking, Glenn Branca …
Tolle Band um Kevin Morby (Woods), Cassie Ramone (Vivian Girls), Justin Sullivan (Bossy) und Nathan Stark (Bent Outta Shape). Obercharmanter, leicht lo-fi mäßiger Schrammel-(Dream)Pop in der Tradition von Nico, Sonic Youth, Rainer Maria und Velvet Underground. Variantenreiches Songwriting, mehrstimmige male/female Vocals und interessante Instrumentierung.
Das phantastische zweite Album “Our House On The Hill” (HIER im Stream) hat bewiesen, dass sie kein gehyptes Nebenprojekt sind, sondern eine großartige eigenständige Band.
Das Trio KITTYEMPIRE, bestehend aus Gitarrist Peter Kling, Gitarrist/Sänger Markus Christ und Schlagzeuger Christian Lohr, existiert seit 1996 basierend auf einer ebenso langwährenden Freundschaft der 3 Akteure. Benannt nach einem Big Black Song. Niemals waren sie eine Heavy-Touring-Band. Mittlerweile aber hat man 5 Alben und diverse e.p.`s und Compilation-Beiträge im Sortiment.
Veröffentlicht wurde bei Dancing in the Dark, KOLLAPS und Red-Can-Records. Auch hier im Spiel: längjährige Freundschaften zu den Machern und die gemeinsame Einstellung und Vorstellung zur DIY- und Punk/HC-Ästhetik. Somit immer das Werk im Vordergrund, nicht die Band.
Ernsthaftigkeit und dem was daraus entsteht. Keine großen Gesten, keine hohle Attitüde, keine Stilvorgaben im Sinne von ‘copy and paste. Mal dissonant, dann wieder aufgeräumt, immer zusammengehalten von trockenen Beats, dann wieder ausladend im Noise-Sumpf versinkend.
KITTYEMPIRE zeigen, wie schön Trios eigentlich sind. Nichts ist dichter. Alles drumherum ist unnötig.Deshalb erspart man sich am Besten auch das Bemühen von Referenzen und Verweisen und nimmt KITTYEMPIRE einfach als das, was es ist.
SICKOIDS have an incredible driving sound that combines the brutal edge of a DIEKREUZEN mixed with the hardcore melody of a ARTICLES OF FAITH, is harsh but also has a intense controlled chaos. The rhythms are fierce and hit with procession and are brilliantly matched with the chorus style guitar that hits like a knife in the chest. This recording just pounds away at the listener and barely gives you a chance to breath. Tracks like “My Curse”, “Psychic Cold War”, “Bleached Bodies” jump off the record as each song blurs into the next. This dynamic three piece is made up of Vince and Rob from WITCHHUNT and Eric from GOVERNMENTWARNING and DIRECTCONTROL. SICKOIDS are an amazing live band so do not miss your chance to see these guys!
“Nuclear Spring is a new punk band from Brooklyn, NY featuring members of Nomos, CREEM, Natural Law, and Putrida. I guess if I was so inclined to describe their sound, imagine Criminal Damage if instead of taking its main cues from Blitz, the band worshiped the Templars instead, which is especially evident in those guitar leads. Based on the vocals, you’d think the singer was fresh off the boat from the U.K., but he’s actually just from New Hampshire.”
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Creem New York, USA
Members of Nomos and Natural Law combine forces to being you the best Boston band not from Boston. The band plays early 80s style hardcore not unlike Last Rights or other Choke projects with a heavy dose of Blitz influence in there.